Allgemeines

18.06.2019

Künstliche Intelligenz und Schönheit

Am 5. Dezember 2017 veröffentlichte DeepMind, ein Tochterunternehmen von Google, ein Paper über das Schach-Programm AlphaZero und publizierte 20 von rund 1'000 Partien, die mit dem Programm gegen die führenden Schachcomputer gespielt worden waren. Wäre das Schachspiel eine Religion, dann wäre das für uns Schachspieler etwa so gewesen, wie wenn der Messias leibhaftig erschienen wäre; die Partien waren stilistisch ungewöhnlich, von einer unglaublichen Spielstärke und einmaliger Schönheit. Die Perfektion im Schach ist nicht kleinliches Geschiebe, sondern grosse Angriffskunst. Eine der Partien zeigte eine Eröffnung des früheren Weltmeisters Kasparov mit schnellem Bauernopfer einem Figurenopfer ohne unmittelbar erkennbaren Nutzen, gefolgt von dem wohl subtilsten Angriff, den ich je im Schach sah, mit einem ganz seltenen Einschluss der gegnerischen Dame hinter deren eigenen König, der danach hilflos im Mattnetz festsass.

Das Besondere daran: Die traditionellen Schachcomputer wurden seit bald 40 Jahren programmiert. Ich bin einmal im Blick unter der damals nackten Dame auf Seite 3 abgebildet worden, weil ich an einer Veranstaltung in einem Shopping-Center den Computer in 10 oder 11 Zügen am schnellsten besiegt hatte. 40 Jahre später gibt es einige Dutzend Schachprogramme, welche stärker als die besten menschlichen Spieler sind. Und dann kommt eine künstliche Intelligenz, wird gerade einmal 24 Stunden trainiert, indem sie Millionen von Partien gegen sich selbst spielt – Google hat die nötigen Rechner dazu – und ist danach stärker als 40 Jahre menschliche Programmierkunst.

Glücklicherweise kam nun zu Beginn dieses Jahres ein Buch heraus. "Game Changer" von Matthew Sadler und Natasha Regan, Schachspieler und Mathematikerin, die uns sowohl die technische wie auch die schachliche Seite erläutern. Das faszinierende daran, es ist alles Statistik. Nichts als Statistik, konkret Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die einzelnen Rechenschritte sind relativ gut nachvollziehbar, aber mit der Menge an Daten lässt sich die Wahrscheinlichkeit so gut optimieren, dass daraus ganz grosse Kunst wird.

Was bedeutet dies für uns? Wir stehen am Anfang einer Revolution, vergleichbar mit Dampfmaschine, Elektrizität oder dem Personal Computer. In geschlossenen formalen Systemen sind uns die Rechner klar überlegen. Sie werden es bald auch auf vielen anderen Gebieten sein. Die Kombination aus künstlicher Intelligenz und Big Data, um diese zu füttern, eröffnet ganz neue Felder. Und wie immer mit neuen Techniken werden 90 Prozent der Anwendungen schlicht grossartig sein. Probieren Sie zum Beispiel mal die Übersetzung auf Deepl.com aus. 10 Prozent werden aber mies. Nicht dass die KI aus den Rechnern steigt und uns überwältigt, wie viele phantasieren, aber Menschen werden damit schlechte Dinge tun. Und dagegen werden wir uns als Gesellschaft wehren müssen.

Eines der grössten Problem wird sein, dass wenige die Daten kontrollieren werden, Facebook, Google, Amazon, Microsoft, Apple und der chinesische Staat. Da müssen wir froh sein, wenn sich die EU für uns wehrt. So wie sie es beim Datenschutz getan hat, also z. B. durchsetzt, dass alle Daten anonymisiert offengelegt werden müssen. Und zur chinesischen kommunistischen Partei, die einen KI-gestützten Überwachungsstaat baut, sollten wir auf Distanz gehen. Sonst ist dann nicht nur Ueli der Knecht.

Für den Sommer wünsche ich Ihnen eine erholsame Auszeit von der digitalen Welt.

Jürgen Strauss

weiter...

18.06.2019

Information Maurin Jenni

Maurin Jenni hat im Jahr 2014 bei uns als Lehrling Applikationsentwickler angefangen. Er war stets einsatzbereit, wissbegierig und freundlich. Auch während seiner Lehrzeit hat er uns schon tatkräftig unterstützt. Nach dem Lehrabschluss ist er uns noch einige Monate erhalten geblieben, was wir sehr schätzen. Nun zieht es ihn in die Richtung seiner Leidenschaft - der Musik. Er studiert ab August vollzeitig an der Musikschule Bern. Maurin Jenni ist sehr talentiert und wir wünschen ihm für seine musikalische, sowie auch persönliche Zukunft nur das Beste.

weiter...

18.06.2019

Information Lea Dubacher

Lea Dubacher verlässt uns nach fast 11 Jahren per Ende August 2019. Lea Dubacher hat im Jahr 2008 bei der I-AG als Support- und Administrationsmitarbeiterin begonnen. Bilingue aufgewachsen, hat Sie sich in dieser Rolle zur zentralen Ansprechperson für unsere Westschweizer Kunden entwickelt. Im Laufe der Zeit hat Lea Dubacher mit ihrem Kommunikationsflair ihre neue Leidenschaft zum Marketing entdeckt. In den vergangenen Jahren hat sie unsere Marketing- und Verkaufsaktivitäten auf ein professionelles Niveau gehoben. Ein Thema, das in unserer technisch orientierten Welt stets fehlte. Umso mehr bedauern wir ihren Weggang, verstehen aber, dass sie ihre Leidenschaft zum Marketing bei der I-AG nur in sehr begrenztem Umfang ausleben kann. Sie wird Ihren Weg im Marketing eines grösseren Unternehmens weiterführen, wo sie sich voll darauf konzentrieren kann. Wir danken Lea Dubacher für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Erfolg bei ihrer neuen Arbeit, sowie alles Gute für die Zukunft.

weiter...

18.06.2019

Neuer I-AG Auftritt

Wir alle entwickeln uns stetig weiter – nicht nur in persönlicher Hinsicht, auch als Unternehmen. Beide Ebenen spüren wir bei der I-AG zurzeit intensiv.

So haben sich langjährige Mitarbeitende dazu entschlossen, neue Herausforderungen ausserhalb der I-AG anzupacken. Als Unternehmer schmerzt das, als Freunde und Lehrmeister können wir jeden Entscheid vollends nachvollziehen. All diejenigen die uns in den vergangenen Monaten verlassen haben oder noch werden, haben ausserhalb der I-AG eine Chance erhalten, ihre beruflich und in Weiterbildungen erworbenen Kompetenzen weiter zu entfalten. Nach langjähriger I-AG-Treue neue Möglichkeiten wahrzunehmen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen ist nur menschlich. Gleichzeitig haben wir tolle neue Mitarbeitende gewonnen, die ihrerseits ihre Chancen bei der I-AG wahrnehmen. All die neuen Gesichter haben sich innert kürzester Zeit sehr gut in der I-AG eingelebt und bringen nebst viel Wissen frischen Wind und frische Energie. Die neusten Gesichter werden wir gerne im nächsten Newsletter vorstellen.

Auch als Unternehmen entwickeln wir uns weiter. Wir haben viele Projekte im Gange, unter anderem sind wir mitten in einem Technologiesprung, welcher uns neue Wege in der Mobilität und Vernetzung ermöglicht. Um dies auch optisch zu untermalen, haben wir uns entschlossen, unserer Firma und der Marke VinX ein neues Gesicht zu verleihen. Das bisherige I-AG-Logo ist vor etwa zwanzig Jahren entstanden. Ebenso sind unsere Webseiten nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Mit einem frischen Logo und einer neuen Webseite wollen wir hier wieder vorbildlich werden. Zudem haben wir den Begriff "Wirtschaftsinformatik" zu "Software" ausgetauscht. Software programmieren ist schliesslich das, was wir am besten können. Im selben Atemzug erneuern wir auch unser VinX-Logo, beziehungsweise geben wir unserer Software erstmals ein richtiges Logo, welches den Wert der Marke VinX unterstreicht. Bisher war unser Logo ein einfacher Schriftzug mit weinroter Farbe. Das Weinglas als VinX-Icon auf dem Desktop ist eher nebenbei entstanden. Der Name VinX und das Icon haben bisher stets impliziert, dass VinX vor allem eine Wein-Software ist. Mit dem neuen Logo wollen wir den Fokus vom Wein zu Getränken generell leiten. Denn das ist, was wir tun – Software für die Wein- und Getränkebranche.

Der neue Marktauftritt ist geprägt von unserer langjährigen Mitarbeiterin Lea Dubacher, welche uns leider per Ende August verlässt. Sie hat die Chance erhalten, ihre neu erworbenen Marketing-Fähigkeiten, in einem grösseren Unternehmen weiterzuentwickeln.

weiter...

VinX Neuigkeiten

24.06.2019

Entwicklungsstatus

Schon wieder ist die Hälfte des Jahres vorüber, so ist auch in unserer Entwicklungsabteilung einiges gegangen.

Letztes Mal haben wir noch von der Warenkorb-Berechnung erzählt, die es ermöglicht, dass Webentwickler, keine eigene Preisfindungslogik nachbauen müssen. Stattdessen kann der Webshop die Preise live aus VinX abfragen. Mit unserem Partner Zynex werden wir in den kommenden Monaten reihenweise neue Webshops mit dieser neuen Funktionalität aufschalten.

Unser Hauptfokus in den vergangenen Monaten lag aber auf den mobilen Lagerlösungen. Hier sind wir ein ganzes Stück vorwärts gekommen. Am 27. Juni 2019 stellen wir den ersten konkreten Prototypen vor. Vorerst geht es hier um den Inventar Prozess. Bevor wir die weiteren Prozesse (Kommissionieren, Waren-Eingang, Regalpflege, Verkauf) in Angriff nehmen, wollen wir zuerst ein Zwischenfeedback unserer Kunden einholen.

In der zweiten Hälfte des laufenden Jahres werden wir uns nebst den mobilen Lösungen auch mit dem Dokumentenversand per E-Mail beschäftigen. Hier hatten wir einen ersten Durchbruch. Ein Kunde hat mit unserer Software PerformX erstmals mehrere tausend Mahnungen per Knopfdruck direkt via E-Mail versendet. Die Erfahrungen aus diesem Projekt ebnen uns nun den Weg, um diese Funktionalität weiter auszubauen und schliesslich in VinX zu implementieren. Die Spezifikation steht nun, die Lösung zieht aber noch einige notwendige Nebenprodukte mit sich, wie zum Beispiel ein strukturiertes Dokumentenablage-System. Spätestens anfangs kommenden Jahres können wir den E-Mail-Versand ab VinX im grossen Stil ausliefern.

Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden.

weiter...

16.04.2019

E-Bill

eBill (vormals E-Rechnung) ist bereits ein etablierter Begriff. Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Personen, die schon privat oder geschäftlich Rechnungen als eBill erhalten. Bequem ist es allemal, da der direkte Empfang der Dokumente im e-Banking, das Abscannen oder das Abtippen der Zahlungsinformationen hinfällig macht.

Kein Wunder erhalten wir regelmässig Anfragen von VinX-Anwendern, ab wann sie eBill's ihren Kunden über VinX versenden können. Wie in den letzten Newsletters immer wieder erwähnt, sind wir an diesem Thema dran. Doch prioritär legen wir den Fokus auf E-Mail-Rechnungen, was zum einen an den Kosten und zum anderen an der noch fehlenden Vereinheitlichung der Systeme liegt.

Der Versand von eBill ist im Gegensatz zu E-Mail-Rechnungen kostenpflichtig. Neben Aufschalt- und Nutzungsgebühren, verlangen SIX und Post jeweils pro Rechnung eine Transaktionsgebühr um die CHF 0.50. Hier können Sie das Gebührenmodell der Post für eBill studieren. Zudem gibt es zurzeit zwei eBill-Systeme: Postfinance und SIX. Diese beiden Systeme werden nun vereinheitlicht, was wir schon vom Projekt Zahlungsharmonisierung ISO 20022 kennen. Wir warten jedoch vorerst noch ab, wie sich das entwickelt.

Beim Versand von E-Mail-Rechnungen kommen wir hingegen vorwärts. Wir beschränken uns aber nicht nur auf das Versenden von Rechnungen per E-Mail. Ebenso im Fokus steht das Versenden von Bestellungen an Ihre Lieferanten. Denkbar sind grundsätzlich alle möglichen Dokumente, die Sie Ihren Kunden aus VinX zustellen möchten. Den ersten Prototyp konnten wir bei unserer anderen Software PerformX nun produktiv schalten. Ein PerformX-Kunde wird in diesen Tagen mehrere Tausend Mahnungen per E-Mail versenden. Die Erfahrungen aus diesem Produktivbetrieb lassen wir gleich in den weiteren Ausbau des E-Mail-Versands einfliessen.

Wir sind dran und halten Sie auf dem Laufenden.

weiter...

16.04.2019

Kickstart-Kurs und Themen-Workshops

Unser Kickstart-Kurs wird jeweils in der ersten Arbeitswoche des Monats für Ihre neuen Mitarbeitenden angeboten. Diese erhalten einen konzentrierten Einblick in die wichtigsten Funktionen von VinX und sind so praktisch vom ersten Tag an einsatzbereit.


Die Workshops 2019 nach spezifischen Themen wie Statistiken und Excel-Pivot, Festmobiliar, Einkauf und Lagerbewirtschaftungen ermöglichen Ihnen, Kenntnisse in den entsprechenden Themen zu vertiefen.

Die Termine und Anmeldungsformulare finden Sie immer aktuell hier.

 

weiter...

04.12.2018

VinX Anwender-Tipp

Bookmarks – zur effizienten Mitarbeiter-Interaktion im VinX! (Ab Version 10.0)

Kennen Sie die Funktion "Bookmark" schon?

Sie möchten nach dem Vier-Augen-Prinzip eine Überprüfung der Offerte, Ihr Arbeitskollege sitzt jedoch zwei Stockwerke weiter oben oder gar in dem Gebäude auf der anderen Strassenseite? Zudem möchten Sie nicht unnötig Druckpapier verschwenden.

Klicken Sie auf den gelben Stern in der Menüleiste, weisen Sie es dem gewünschten Mitarbeiter zu und schreiben Sie einen Text-Hinweis dazu. (Bild1)

Beim Mitarbeiter erscheint nun eine Meldung auf der Startseite.

Das Buchzeichen kann nach Erledigung gelöscht oder wieder zurückgegeben werden. Einfach wieder zuweisen mit Text. (Bild2)

Die Buchzeichen können auf verschiedenen Tabellen und Feldern benutzt werden. Probieren Sie es aus!

weiter...